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60 Jahre im Leben - 30 Jahre im Wastlwirt

Rudi Baier lud zur Feier...

...und rund 200 Gäste kamen, um einen geselligen, kommunikativen, fröhlich-feuchten Tag mit dem Hausherrn des Romantik Hotel Wastlwirt**** in St. Michael im Lungau zu verbringen. Gestaltet hat ihn sein Sohn und designierter Nachfolger Sebastian (26).

Es schien, als hätte sich das Wetter an diesem Tag auf die wechselhaften Gegebenheiten in der Lebensgeschichte von Rudi Baier eingestellt. Morgennebel, der schnell vertrieben wurde. Sommersonne, blauer Himmel, angenehme Temperaturen. Gegen Mittag dann Hitze und Schwüle. Kurze, kräftige Gewitter und heftige Regenschauer sorgen wieder für klare Luft. Es folgt ein angenehmer Sommerabend unterm Sternenhimmel.

Als der Regen kam, waren noch die fast 85 Teilnehmer des Wastlwirt-Jubiläums-Turniers auf der Anlage des GC Lungau unterwegs. Wie immer machte der Hausherr das Beste aus der Situation: Er musste zwar das Turnier abbrechen, lud aber „ersatzweise“ zur geselligen Runde in die Labestation ein, zu der er das „Landhaus Wastlalm“ neben dem 10. Loch an diesem Tag umfunktioniert hatte. Es wurde ein wenig eng, aber es war richtig „gmiatlich“. Die Wertung des Turniers finden Sie hier.

Im Hotel hatten inzwischen Küchenmannschaft, Serviceteam, Housekeeping und weitere fleißige Helfer unter der Regie von Sebastian Baier alles für die offizielle Feier zu Ehren seines Vaters vorbereitet. Die Schauküche „Rauchkuchl“ bot neben kalten und warmen Vorspeisen am Abend Zanderfilet, Putengeschnetzeltes und Tafelspitz rosa gebraten vom Salzburger Milchkalb an. Dazu wurden als Getränke hauseigene Spezialitäten serviert, die seit Jahren exklusiv vom und für den Wastlwirt gebraut, gebrannt und gekeltert werden. In der Hotel-Lobby und auf der Terrasse traf man sich zu Gesprächen und Trinkgenuss an großen Stehtischen. Der Verzicht auf feste Plätze sorgte für immer neue Begegnungen und Kommunikation zwischen den Gästen. DJ Joe (Georg Erler) sorgte als Alleinunterhalter mit elektronischem „Orchester“ und als Sänger für den musikalischen Hintergrund und Tanzrhythmen.

Keine langen Reden, eher humorvolle und persönliche Glückwünsche überbrachten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Verbänden. So würdigte der St. Michaeler Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Ing. Manfred Sampl vor allem die Verbundenheit von Rudi Baier mit der über 500-Jährigen Tradition des Hauses, dem Ort und der Region. Vizebürgermeister Roland Holitzky überreichte eine Fotocollage zur Geschichte des Wastlwirt. Tourismus-Obmann Andi Walcher lobte die Impulse, die Baier zur Entwicklung der Ferienregion gegeben hatte und dankte für die Jahrzehnte lange Mitarbeit in unterschiedlichen Gremien. Ernst Schwentner. überbrachte die Grüße und Wünsche der Partnergemeinde Bad Leonfelden, die mit einer 7-köpfigen Delegation angereist war.

Der Rotary Club Präsident Johann Schiefer stellte Baiers soziales Engagement als Gründungsmitglied des Rotary Club Lungau heraus. Nicht nur über das Mikrofon, auch persönlich kamen Glückwünsche und Dankesworte von Vertretern der heimischen Wirte, des Michaeler Sportvereins, der Wirtschaftskammer oder Vertretern des Golfclubs an einen Mann, der als Initiator und Mitgesellschafter maßgeblich am Bau der Golfanlage in St. Michael beteiligt war.

Zwei Themen bestimmten an diesem Abend viele Gespräche: Im Extrablatt der Gästezeitung „Tagespost“ hatte Rudi Baier angekündigt, in wenigen Jahren den Betrieb an seinen Sohn Sebastian abzugeben. Der 26 jährige bereitet sich inzwischen als Assistent der Geschäftsführung auf diese Aufgabe vor und schmiedet bereits gemeinsam mit seinem Vater Pläne für die Zukunft – über die er aber nichts verriet.

Ebenfalls in der Hauzeitung ist zu lesen, dass für Rudi Baier nach der Pension eher der „Unruhestand“ beginnt. Seinem Sohn will er weiterhin hilfreich und beratend zur Seite stehen. Und Lebensgefährtin Patricia freut sich auf seine Unterstützung bei ihren zukünftigen Unternehmungen im Reise- und Modebereich. Zudem will er weiter ehrenamtlich tätig sein und mehr Zeit für seine Hobbys Golf, Radfahren, Nordic Walking, Skifahren, Reisen und die österreichische Weinkultur haben.

Man könnte es vielleicht auch so zusammenfassen: Das Leben soll nicht mehr so wechselhaft verlaufen wie das Wetter am Jubiläumstag. Und es soll einfach mehr Zeit bleiben für (auch im übertragenen Sinne) angenehme Sommerabende unterm Sternenhimmel.

Das Video zur Feier

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